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Buuuh, BPA: Was ist eigentlich Bisphenol A in Plastik?

Auf der Suche nach einer neuen Trinkflasche aus Plastik oder einem wiederverwendbaren Plastikstrohhalm kommt man mittlerweile nicht mehr an dem Schlagwort BPA-frei vorbei. Denn schon seit einigen Jahren stehen BPA-Produkte in Kritik, gesundheitsschädlich zu sein. Doch was ist eigentlich dieses BPA und wie wirkt sich der Gebrauch auf den menschlichen Körper aus?

Was ist BPA?

Bisphenol A (BPA) ist eine chemische Verbindung, die im Alltag nur noch sehr schwer zu vermeiden ist. So findet man BPA beispielsweise in der Dosenbeschichtung, Jausenboxen oder Kanistern. Die synthetische Chemikalie wird hauptsächlich bei der Herstellung des Kunststoffes Polycarbonat verwendet. BPA wird dem Kunststoff beigefügt, damit die Gebrauchsprodukte transparent, stabil und temperaturbeständig sind. BPA kann auch als Weichmacher dienen und Materialien elastischer machen.

Falls du jetzt prüfen willst, ob deine Lieblingsflasche aus Polycarbonat ist, halte nach dem Aufdruck PC Ausschau. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass der Aufdruck nicht verpflichtend ist. Eine weitere Möglichkeit zu erkennen, ob deine Lieblingsflasche Bisphenol A enthält, ist durch den Recyclingcode mit der Nummer 7. Denn die Nummer 7 bezeichnet mitunter den Kunststoff Polycarbonat.

Das BPA-Problem

BPA wird für eine Vielzahl von Verpackungen und Alltagsgegenstände eingesetzt. Jährlich verbrauchen europäischen Betriebe allein 1,15 Millionen Tonnen der Chemikalie. Das macht sie zu einer der meistproduzierten Chemikalie auf der Welt. Der Hacken an der Sache ist, dass diese allgegenwärtige chemische Verbindung die Gesundheit von Mensch und Tier nachweislich negativ beeinflusst. Denn BPA löst sich aus dem Plastik und kann dann so ähnlich wie die menschlichen Hormone auf den Körper wirken. Des Weiteren weisen wissenschaftliche Studien auf die krebserregende Wirkung von Bisphenol A hin.

Warum ist Bisphenol A nicht verboten?

Da BPA allgegenwärtig ist, ist BPA auch schwer aus dem Alltag wegzudenken. Nichtsdestotrotz versucht die Europäische Union die Herstellung von BPA-Produkten mit Verboten vermehrt einzuschränken. Folgendermaßen ist seit 2011 die Herstellung von Babyflaschen und Schnullern aus Kunststoff mit Bisphenol A verboten.

Lösung: BPA-Freie Alternativen

Um die eigene Gesundheit vor dem Einfluss von BPA auf den Körper zu schützen, gilt es auf BPA-freie Produkte zu setzen. Zum Glück werden BPA-freie Produkte meist mit dem Aufdruck BPA-free gekennzeichnet. Ansonsten enthalten Produkten mit dem Recycling Nummer 1, 2, 4 oder 5 für gewöhnlich ebenfalls kein Bisphenol A.

Der Verzicht auf BPA ist mittlerweile bei Plastikstrohhalmen besonders einfach: Du kannst anstelle der Einwegprodukte aus Plastik auf Trinkhalme aus BPA-freien Plastik oder auf Glastrinkhalme zurückgreifen. In unserem Shop findest du Glastrinkhalme, die sich für Kinder als auch für Erwachsene zum Schlürfen eignen.

GLASRAW ist BPA-frei

Die Plastikflut wirkt sich nicht nur auf unsere Umwelt, sondern auch auf unsere Gesundheit aus. Deswegen legen wir von GLASRAW wert darauf, unsere Glastrinkhalm-Sets vollkommen ohne Plastik zusammenzustellen.

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