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Glasklare Fakten über Glas

Du kennst es sicher auch: Der Smartphone-Wecker läutet und beginnst deinen Morgen mit einem Druck auf die Snooze-Taste. Das ist auch der Moment, indem du ganz unbewusst zum ersten Mal am Tag in Kontakt mit Glas kommst. Denn Glas begleitet uns fast bei jedem Schritt unserem Alltag.

Hast du dir schon einmal vorgestellt, wie das Leben ohne Glas wäre? Es gäbe keine Smartphones, keine Fenster und was am schlimmsten wäre, keine Glastrinkhalme. Und genau weil Glas so eine große Rolle in unserem Leben spielt, ist es jetzt Zeit für fünf wissenswerte Fakten über Glas.

1. Was war zuerst da: Das Glas oder der Mensch?

Ähnlich wie bei Henne-Ei-Problem gibt auf diese Frage bereits eine wissenschaftlich bestätigte Antwort: Glas gab es schon, bevor der Mensch es produzierte. So kann ein Blitz, der auf Sand trifft, nachweislich Glas hervorbringen. Genauso gibt es vulkanisches Glas, das durch die schnelle Abkühlung von Magma durch Eis oder Wasser entsteht. Nicht zuletzt kann bei dem Einschlag eines Meteoriten durch die Hitze sogenanntes Impaktglas bilden.

2. Aus Sand wird Glas

Glas ist vielseitig einsetzbar und deswegen haben sich die Menschheit schon vor Jahrhunderten dazu entschieden, die Glasproduktion nicht nur der Natur zu überlassen, sondern die Glasherstellung in die eigene Hand zu nehmen. Zur Herstellung von Glas benötigt es insgesamt fünf Bestandteile, wobei das wichtigste Element Quarzsand darstellt.

Die fünf Bestandteile von Glas
  1. Quarzsand
  2. Kalkpulver
  3. Dolomitpulver
  4. Sodapulver
  5. Sulfatpulver

In Glasfabriken erhitzt man die fünf Bestandteile von Glas bei einer Temperatur von 1.600 Grad in einen Schmelzofen so lange, bis sich die Zutaten verflüssigen. In diesem Zustand nennt man Glas auch Glasschmelze. Anschließend formen die GlasmeisterInnen je nach Auftrag die Glasschmelze zu Glastassen, Glühbirnen oder Glasstrohhalmen.

Für unsere GLASRAW Glastrinkhalme formen die GlasmeisterInnen Glasröhrchen aus dem flüssigen Glas. Nachdem diese Röhrchen abgekühlt sind, schneiden die Glasprofis sie auf die gewünschte Länge zu. Dann biegen sie die Strohhalme aus Glas optional unter Feuer, damit sie die typische Strohhalm-Form bekommt. Nicht zuletzt rundet man die Kanten des Trinkhalms mit Feuer ab. Jeder Schnitt benötigt die volle Aufmerksamkeit unserer MeisterInnen, damit schlussendlich ein perfekter Trinkhalm entsteht.

3. Glasarten und deren Besonderheiten

Neben den bereits genannten Glasarten, die durch Naturphänomene entstehen, kann man auch verschiedene Glasarten künstlich herstellen. Hohlglas ist der Stoff, aus dem die Einweggläser und -flaschen sind. Flachglas wird im Baugewerbe, der Industrie und bei Displays verwendet. Spezialglas wird in den Bereichen der Optik, Medizin, Chemie und nicht zuletzt bei der Produktion von GLASRAW Glastrinkhalmen verwendet. Denn wie der Name schon sagt, ist die Herstellung speziell und versichert besonders robuste Glasprodukte.

4. Was macht Glas bunt?

Bei buntem Glase denkt man schnell an die Bleiglasfenster von Kirchen oder an die viele bunte Weihnachtskugel aus Glas, die unsere Weihnachtsbäume schmücken. Damit Kirchenfenster und die Weihnachtskugeln in verschiedenen Farben leuchten können, muss man das Glas schon bei der Herstellung färben. Daher wird zu den fünf Hauptbestandteilen von Glas entweder Eisenoxide für Gelb-, Blau- und Grüntöne oder Kupferoxide für die Farbe Rot beigemischt.

5. Glasrecyling ist umweltfreundlich

Da Glas zu 100 % recycelbar ist, lohnt sich das Schleppen von Sackerln voller leeren Flaschen und Gläsern zum Altglascontainer auf jeden Fall. Im Glaswerk schmilzt man das zuvor gesammelte Weißglas und bunt Glas getrennt voneinander ein. Aus dieser recycelten Glasschmelze formt man anschließend wieder neue Produkte. Bei diesen Prozess verliert das Glas nicht an Qualität und kann somimt energiesparend in den Glaskreislauf zurückgeführt werden.

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